Pressemitteilung -
Umfrage: Jeder zweite Deutsche will ein altersgerechtes Bad, doch viele scheuen die hohen Kosten
Bornheim (Pfalz), 13. Januar 2026. Fast die Hälfte aller Bundesbürger (49 %) legt für die Zukunft Wert auf altersgerechte Lösungen im eigenen Badezimmer. Befragt nach ihrem „Traumbadezimmer“ nennen 28 % der Deutschen tatsächlich ein altersgerechtes Bad – mit großem Abstand zu rein optischen oder energetischen Aspekten. Das ist das Ergebnis einer im November 2025 v–on Civey unter 5.000 Befragten durchgeführten repräsentativen Online-Umfrage[1] im Auftrag der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte.
Das eigene Bad gewinnt mit steigendem Alter zunehmend an Relevanz, egal ob in Mietwohnung oder Eigenheim. Es kann ein Ort sein, der Selbstbestimmtheit, Intimität und Hygiene bis ins hohe Alter ermöglicht – aber nur, wenn es altersgerecht oder sogar barrierefrei umgebaut ist. „Wir brauchen ein Badezimmer, das im Alter funktioniert, aber auch in all den Situationen, in denen die Mobilität schon vorher eingeschränkt sein kann. Sei es nach einem Unfall oder bei einer plötzlichen schweren Erkrankung“, sagt Marie Striewe. Striewe ist unabhängige Bad-Expertin und spezialisiert auf altersgerechte Bäder. Sie sagt: „Viele Menschen renovieren das Bad zu spät, weil ihnen in jungen Jahren das Budget fehlt – und auch die Vorstellungskraft, einmal bewegungseingeschränkt und gebrechlich zu sein.“
Umfrage zeigt Sanierungsstau bei Badezimmern der Generation 50+
Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach einem altersgerechten Bad bei den über 65-Jährigen (63 %) und den 50- bis 64-Jährigen (59 %). Doch gerade diese Altersgruppen haben den größten Sanierungsstau: Bei einem Viertel (24 %) der 50- bis 64-Jährigen wurde zuletzt vor mehr als 20 Jahren renoviert. Auch bei 18 % der über 65-Jährigen ist das mindestens so lange her. „Eine Badsanierung sollte aber weder eine Frage des Alters sein noch aus der Not heraus geschehen, sondern zu einer vorausschauenden Lebensplanung gehören“, sagt Marie Striewe.
Von denjenigen, die in den nächsten 24 Monaten konkret eine Badrenovierung planen, nennen 30 % die altersgerechte Gestaltung als wichtigen Grund. Auffällig ist: Vor allem über 65-Jährige (45 %), Geschiedene (43 %) und Alleinstehende (20 %) sehen Handlungsbedarf. „Das ist eine berechtigte Sorge und harter Realismus“, sagt Marie Striewe. „Wer allein lebt, weiß, dass der langfristige Erhalt der eigenen Selbstständigkeit im Alter der entscheidende Punkt ist.“ Ein Badezimmer, das eingeschränkte Mobilität berücksichtigt und eigenständige Hygiene ermöglicht, kann auch Alleinstehenden noch einmal viele weitere Jahre zu Hause schenken und pflegende Angehörige entlasten.
Zuschussmöglichkeiten durch Pflegekasse oft unbekannt
Die Umfrage zeigt auch, warum viele Deutsche trotz des Bewusstseins für altersgerechte Lösungen zögern: Mehr als ein Drittel (36 %) nennt die hohen Kosten als größte Hürde für eine Badrenovierung. Fast jeder Fünfte (19 %) scheut den Zeitaufwand und die Belastung durch eine Baustelle im eigenen Zuhause.
„Ein altersgerechter Badumbau ist ein großes Projekt, das Beratung braucht, sowohl bei der Auswahl der geeigneten Einbauten als auch bei der Finanzierung“, sagt Jonathan Kohl, CEO der Seniovo GmbH. Das Unternehmen gehört zur HORNBACH Gruppe und hat sich auf barrierefreie Badumbauten in Deutschland spezialisiert. „Viele wissen gar nicht, dass sie bei der Pflegekasse Zuschüsse beantragen und bei ihrem Vermieter eine entsprechende Umbaugenehmigung einholen könnten“, so Kohl.
Nach Angaben von Seniovo können die Zuschüsse der Pflegekasse einen großen Teil der Kosten für einen Badumbau ausgleichen. So bieten Teilbadsanierungen wie z.B. „von Wanne zur Dusche“ den Vorteil einer starken Barriere-Reduktion, und können in vielen Fällen vollständig durch den Zuschuss finanziert werden.
Eigenleistung für kostengünstige altersgerechte Badsanierung
HORNBACH verweist darauf, dass sich ein Teil der Kosten durch Eigenleistungen und günstigere Produkte einsparen lässt. Das Unternehmen bietet in seinen Märkten Informationen und Beispiele zu altersgerechten Badumbauten an.
Inspiration dazu gibt es aktuell bundesweit in vielen HORNBACH Märkten auf den Aktionsflächen der „ProjektSchau Bad“. Die ausgestellten Badkonzepte orientieren sich an neuesten Trends und bieten alles zur Projektumsetzung: Inspiration, Beratung, Planung und ein hochverfügbares Sortiment.
[1]Befragungszeitraum: 10. bis 27.10.2025. Befragte Grundgesamtheit: 5.000 Personen ab 18 Jahren, repräsentativ für die bundesdeutsche Gesamtbevölkerung. Grundgesamtheit der Personen, die planen ihr Badezimmer in den nächsten 24 Monaten zu renovieren oder zu erneuern: 1.500. Durchführendes Institut: Civey GmbH, Berlin. Studiendesign und Auswertung erfolgten in Zusammenarbeit mit Achtung! Native.
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